Direktvermarktung in der Landwirtschaft: Ihre Kunden sind näher, als Sie denken

Der Hof hat eine Website. Die Fotos sind schön, der Text ist ordentlich. Anfragen kommen trotzdem keine. Das kennen viele Direktvermarkter, und meistens liegt es nicht am Hof. Es liegt daran, dass die Seite nicht das tut, was ein Besucher von ihr erwartet.

Warum bei der Direktvermarktung die Region zählt

Wer Eier, Fleisch oder Honig direkt verkauft, braucht keine Besucher aus ganz Deutschland. Ihre Kunden wohnen im Umkreis weniger Kilometer. Sie suchen nach Ihrem Hofladen, nach Öffnungszeiten, nach dem Hof, von dem ihnen die Nachbarin erzählt hat.

Das ändert, was Ihre Website leisten muss. Sie muss nicht beeindrucken, sondern sofort beantworten: Was verkauft dieser Hof, wo liegt er, und wie komme ich an die Ware?

Woran es bei vielen Höfen hakt

Immer wieder sehen wir dieselben Dinge:

  • Das Angebot bleibt unklar. Besucher müssen suchen, was der Hof eigentlich verkauft.
  • Zu viele Themen auf einer Seite. Wer alles zeigt, sagt am Ende nichts Klares.
  • Kontaktdaten sind schwer zu finden. Telefonnummer, Adresse und Öffnungszeiten stecken im Impressum statt oben auf der Seite.
  • Die Fotos werden dem Hof nicht gerecht. Gute Produkte wirken auf dunklen oder unscharfen Bildern nicht.
  • Alles läuft nur über Social Media. Instagram schafft Aufmerksamkeit, aber ob jemand bestellt, entscheidet eine Seite, die Ihnen selbst gehört.

Was eine Hof-Website braucht

Es ist weniger, als die meisten denken:

  • Eine klare Aussage gleich oben: Was verkauft der Hof, und für wen?
  • Kontakt, Adresse und Öffnungszeiten, die man sofort sieht.
  • Gute Fotos von Hof, Tieren und Produkten.
  • Eine Seite, die Sie ohne großen Aufwand aktuell halten können. Eine veraltete Seite schreckt mehr ab als eine schlichte.

Erst die Grundlagen, dann der Online-Shop

Viele Höfe starten mit einem Online-Shop, bevor die Grundlagen stehen. Wer sein Angebot, seine Kontaktdaten und seine Fotos nicht sauber auf der Seite hat, braucht noch keinen Shop. Für den Anfang reichen oft Bestellungen per E-Mail oder Telefon. Den Shop bauen Sie dann, wenn die Nachfrage da ist. Wie das aussehen kann, zeigen wir auf unserer Angebotsseite.

Ein Beispiel aus der Praxis

Für den Naturlandhof Brandl haben wir eine neue Website umgesetzt. Die Rückmeldung des Hofs:

„Tatsächlich haben wir mehrere Anfragen und Bestellungen per Mail erhalten, die Website wirkt sich positiv auf unsere Vermarktung aus.“

Naturlandhof Brandl

Auch für den Freisinger Land e.V. haben wir den Auftritt neu gestaltet.

Der nächste Schritt

Sie haben eine Website, aber es kommen keine Anfragen? Dann schauen wir gemeinsam, woran es liegt.